Burger Buns mit TUC Bacon Cracker

TUC Burger Buns

Trotz der ganzen Weihnachtsvöllerei hat beim OSGC heute der Burgerhunger gesiegt. Da ich noch ein paar Patties aus gewolftem Rindernacken im Froster hatte, sollte es heute endlich wieder Burger geben. Gute Freunde hatten sich eingeladen, daher passte es ganz gut. Was gibt es also Schöneres, als ein paar Burger vom Grill, ein kaltes Bier und gute Freunde?

Mein Problem: ich hatte keine Burgerbuns im Haus!

Also blieb mir nichts anderes übrig, als mich an die Teigschüsseln zu begeben und selber welche zu backen. Super – auch das 550er Mehl war bis auf einen kleinen Rest ausgegangen…

An Weihnachten ist hier alles zu, selbst der Tante-Emma-Laden um die Ecke. So bin ich einfach zur nächsten Tankstelle gefahren, um mein Glück zu versuchen. Natürlich hatten die kein Mehl!

Mist! Jetzt musste ich improvisieren. Ein kurzer Rundgang durch den Shop der Tankstelle und die Rettung war da. Ein Paket TUC Bacon Cracker mit den fehlenden 100 Gramm sprang mir ins Auge. Schnell eins und eins zusammengezählt – müsste klappen!

Ich höre schon die Kommentare: Geschmacksverstärker, Glutamat, Aromen, Palmfett und und und…

Ja, all das ist vielleicht in den Crackern enthalten, und ich steh nicht wirklich auf das Zeug. Aber essen wir nicht alle gerne mal eine handvoll Chips der gängigen Marken? Solange sich der Konsum in engen Grenzen hält, sehe ich das allerdings ziemlich locker.

Aber genug der Rechtfertigung 🙂

Es gibt so viele gute Rezepte, ob es das von Jörn Fischer, LivingBBQ oder, oder, oder ist. Und jetzt komme ich mit einem weiteren Bun Rezept? Jaaaa! Mir persönlich schmecken die Buns von Thorsten von BBQPit am besten und nach diesem Rezept ist meine abgewandelte Form entstanden.

TUC Burger Buns

An Zutaten braucht ihr:

  • 390 Gramm Mehl Typ 550 (ein paar Gramm mehr hätten nicht geschadet)
  • 1 Packung TUC Cracker Bacon (100 Gramm)
  • 150 ml Wasser
  • 80 ml Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 Ei
  • 30 gr. Zucker
  • 2 EL Ahornsirup (gute 30 gr.)
  • 80 gr. Butter

Auf Salz habe ich hier verzichtet, da davon reichlich in den TUC Crackern enthalten ist.

 

Für das Topping braucht Ihr folgende Zutaten:

  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • Sesam
  • Nachobrösel

 

Und so habe ich es gemacht:

  1. Wasser und Milch leicht erwärmen, dazu Ahornsirup sowie Zucker, alles solange rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Das Gemisch in den Topf der Küchenmaschine geben und den Würfel Hefe hinein bröseln. Das ganze gute 5-8 Minuten stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu arbeiten. Es bildet sich dann eine Art Schaum an der Oberfläche.
  2. In der Zwischenzeit die Butter
  3. Anschließend die restlichen Zutaten in die Rührschüssel geben und bei mittlerer Geschwindigkeit 15 Minuten kneten lassen.
  4. Den Topf samt Inhalt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
  5. Nach gut einer Stunde nehme ich den Teig aus seiner Schüssel und steche Teiglinge von ca. 80 Gramm ab. Diese schleife ich dann rund, drücke sie platt und lege sie auf ein Backblech. Diese lasse ich nochmals ca. 1 Stunde im noch ausgeschalteten Backofen Das Volumen sollte wieder deutlich zunehmen.
  6. Backofen auf Ober/Unterhitze 200°C vorheizen
  7. Das Ei mit der Milch verrühren und die Buns vorsichtig damit bestreichen. Den Sesam und/oder die Nachobrösel darüber streuen.
  8. Die Bleche nacheinander ca. 16 – 20 Minuten backen.
  9. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

 

Fazit:

Nachdem ich den ersten Bun probiert hatte, muss ich sagen: Naja. Das Salz wegzulassen war nicht so beste Idee. 2-3 Gramm sollte man zugeben und da ich es süß mag, könnte eine Spur mehr Zucker oder Ahornsirup dran.

Ich habe mir mehr Bacongeschmack erhofft, was wohl an der geringen Menge TUC Cracker lag. Sie sind lecker, keine Frage, nur der erhoffte Effekt ist ausgeblieben. Wenn ich sie nochmal machen müsste, würde es eine zweite Packung in den Teig schaffen!

Ich habe die Buns nicht genug geschliffen, daher sind sie eher in die Breite gegangen und nicht wie gewünscht in die Höhe, aber das darf auch mal passieren 😉

Alles in allem war es ein Versuch, der aus der Not geboren wurde, aber allen Anwesenden hat es geschmeckt und das alleine zählt.

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