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Nach diesen grundsätzlichen
Überlegungen steht die Entscheidung über die Grillmethode aus. Falls Du
Outdoorfreund oder stolzer Besitzer eines schönen Gartens bist, kommt
für Dich nur ein Holzkohlegrill in Frage. Nur hier bekommst Du
schließlich den "typischen" Grillgeschmack nach Holzkohle. Um die
Verwirrung perfekt zu machen, gibt es natürlich auch viele Grillformen
und -arten. Einige wollen wir uns hier kurz näher anschauen.
Der Gussgrill
Der
klassische Holzkohlegrill ist der Gussgrill, der auch sehr gute
Grillergebnisse zeigt. Bei einigen kann man das Glutbett senkrecht zum
Rost stellen, so kannst Du vermeiden, dass Fett in die Glut tropft und
es können sich keine krebserregenden Benzpyrene bilden. Oft sind bei
den Gussgrills die Standbeine die Schwachpunkte, achten Sie darauf,
dass sie nicht zu wacklig sind. Die Preise liegen zwischen 20 - 40 Euro.
Der Kugelgrill
Ganz
was besonderes sind die sogenannten "Kugelgrills". Der Kugelgrill hat
einen Deckel, der die Garzeit wie beim Kochen um ein Drittel verkürzen
kann. Die teureren Modelle (kann locker an die 200 Euro gehen) haben
sogar eine regelbare Luftzufuhr, abnehmbare Aschetöpfe etc. Ganz weit
vorne sind hier unter anderem die Grills von der Firma Weber welche
ebenfalls bei Weststyle zu bekommen sind.
Der Grillwagen
Sehr
praktisch sind die sogenannten "Grillwagen". Diese haben nämlich
Ablageflächen für Grillgut und Grillzubehör, so dass Du nicht immer auf
der Suche nach der Grillzange bist. Preislich liegen diese Grillwagen
zwischen 50 und 200 Euro, das variiert je nach Ausführung.
Der Trichtergrill
Trichtergrills
sind eigentlich gut durchdachte Geräte: Sie haben eine Schublade im Fuß
zur einfachen Entleerung der Asche. Oft haben sie einen Deckel, den man
als Windschutz einsetzen kann. Dies ist allerdings auch ein
Schwachpunkt: Der Wind darf nicht zu stark sein, sonst bläst es den
Trichtergrill wegen seines kleinen Fußes um und das wäre sehr schade um
die Grillparty, geschweige um das gute Fleisch.
Der Schwenkgrill
Der
"Standard-Schwenker" besteht aus einem Dreibeingestell mit Kette, an
dem der Rost befestigt ist. Der Schwenkgrill ist eine spezielle Bauart
des Kohlegrills und es gibt diesen in verschiedenen Ausführeungen. Der
Rost hängt bei den meisten dieser Varianten an einer Kette, meist über
eine Umlenkrolle, an einem Gestell über der Feuerstelle befestigt.
Dadurch ist der Rost sehr einfach in der Höhe zu verstellen und kann
durch anstoßen ständig in Bewegung gehalten werden, wodurch das
Grillgut nicht so häufig gewendet werden muss. Der Grill ist für
jegliches Grillgut geeignet.
Der Smoker
Der
Smoker ist mehr als nur ein Grill. Mit großen Modellen kann man kochen,
direkt und indirekt Grillen, barbecuen, räuchern und warmhalten.
Große Smoker haben meistens folgende Ausstattung: Eine seitliche
Feuerbox, auf der eine Kochplatte integriert ist. In der Feuerbox ist
ein Grillrost vorhanden, der zum direkten oder indirekten Grillen
dient. Auf der Kochplatte kann wie gewohnt gekocht werden. Das
Herzstück des Smokers ist die Garkammer, in welche die warme Luft aus
der Feuerbox zieht und die zum barbecuen geeignet ist. Die warme Luft
zieht aus der Garkammer weiter in den Kamin, in welchem man die Speisen
warm halten oder langsam garen kann. Wird der Kamin geschlossen, dient
die Garkammer und der Kamin als Räucherkammer. Smoker sind auf jedem
Grillwettbewerb zu finden und erfreuen sich einer ständig wachsenden
Fangemeinde. Allerdings sollte für die Zubereitung der Speisen mehr
Zeit eingeplant werden. Auch zu bedenken ist der hohe
Anschaffungspreis. Große Smoker können bis zu 3000 € kosten, kleinere
Alternativen sind schon ab ca. 600 € zu haben.
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